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Mitteldeutsche Zeitung 2002

Mitteldeutsche Zeitung 18. 10. 2002, Regina Retzlaff

Kampfsportschule Querfurt
Training dient guter Körperhaltung
Zweimal pro Woche trainieren 15 junge Leute in der Ringerhalle

 

Seit 1992 trifft man den Hallenser Jan Stolz, der sich in seinen Kreisen auch Sensei nennt, regelmäßig einmal in der Woche in der Querfurter Ringerhalle. Dienstags von 17 bis 18.30 Uhr vermittelt er interessierten Leuten die hohe Kunst des Kampfsportes Karate. Genauer gesagt ist es Okinawa Goju ryu, was so viel wie harte und weiche Schule bedeutet.

Vom ersten Tage an haben ihm übrigens Jana Berger und Stefan Teubner die Treue gehalten. Stefan hat inzwischen auch die zweite Trainingseinheit donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr übernommen. Wie viele Schüler in diesen zehn Jahren in Querfurt „über die Matten gegangen sind“, das kann Stolz nicht sagen. Derzeit jedenfalls sind es 15 im Alter von acht bis 34 Jahren. „Wir brauchen ja nicht viel Platz und deshalb reicht die Ringerhalle schon aus. Aber die ist in keinem guten baulichen Zustand“, erzählt Stolz. Dennoch finden sich die Schüler gerne hier ein, denn das Training macht ihnen viel Spaß. Kraft, Dynamik, Ausführung der Techniken, Angriffs- und Verteidigungsmanöver - daran wird immer wieder gefeilt.
Wer sieben Jahre alt ist, kann sich zum Training anmelden. Sportlich sollte man sein und auch gesund. Und vor allem muss Interesse da sein, wünscht sich der Lehrer. „Unser Sport ist eine gesunde Mischung zwischen Konzentration und sportlicher Ausdauer. Er fördert aber auch eine gesunde Körperhaltung“, wirbt Jan Stolz für das Karate. Natürlich spiele auch der Aspekt des Kampfes eine Rolle. Doch es ist werde sehr streng darauf geachtet, dass der Partner beim Kampf nicht verletzt wird. Schnell und kraftvoll bewegen und sich selbst dabei erziehen, das sollte es sein.
Wer ein gewisses Maß an Können aufweisen kann, der darf sich der Prüfung für einen der Gürtel unterziehen, dessen Farbe dann erkennen lässt, wie gut der Karateka schon seinen Sport beherrscht. Sensai Jan Stolz trägt den schwarzen Gürtel, das ist die höchste Stufe. Sein Trainer lebt übrigens auf Okinawa, wo diese Art des Karate auch herkommt. „Ab und zu treffe ich ihn auch“, schwärmt der junge Mann, dessen Kampfsportschule ihren Sitz in Halle hat. An Außenstellen allerdings existiert nur die in Querfurt.

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